Willkommen – Das bin ich und das ist der toxblog

Linn im Labor

Das ist er also – mein Blog über Toxikologie, Wissenschaft und was mich sonst noch so bewegt. Herzlich willkommen!

Gifte sind überall. Wir essen bestimmte Dinge nicht, weil wir wissen oder glauben, dass sie unserem Körper nicht gut tun, wir vermeiden es, tief einzuatmen, wenn uns undefinierbare Dämpfe entgegenwabern und einen Pfeilgiftfrosch möchte wohl auch niemand küssen. Aber manchmal ist uns auch gar nicht so klar, warum wir da zögern. Was macht einen bestimmten Stoff zum Gift? Wie wirkt er? Und ist das für alle Menschen gleich? Deshalb möchte ich hier gerne meine Erfahrungen, mein Wissen und meine Gedanken mit Euch teilen. Ich freue mich, wenn Ihr mit mir diskutiert, Fragen stellt oder Euch aufregt.

Ein paar Sätze zu mir: Ich bin Linn, 28 Jahre alt und habe meinen Master in Biochemie in Berlin gemacht. Anschließend war ich für etwas mehr als ein Jahr in Heidelberg, um an Pflanzen zu forschen. Um ehrlich zu sein ist mir erst da aufgefallen, was für krasse Geschöpfe Pflanzen eigentlich sind. Ich meine, wenn man mal bedenkt, dass Photosynthese eigentlich nur heißt, die Luft um die Pflanze rum in Materie zu wandeln (okay, und es gehört auch Wasser dazu…. und einige Spurenelemente…. und Stickstoff). Ihr werdet hier deshalb immer mal wieder auch was über unsere grünen Freunde finden – auch da gibt es einige giftige Exemplare 🙂
Letztendlich hat es mich aber doch wieder nach Berlin gezogen und so bin ich bei meiner Promotionsstelle gelandet. Jetzt wurschtel ich in einem Labor der Lebensmittelsicherheit rum und beschäftige mich vor allem mit Nanopartikeln. Also sehr kleinem Zeug.

Mir fällt immer wieder auf, dass Wissenschaft recht ideell kommuniziert wird. Ein paar Leute haben eine Idee, ziehen sich schnell einen weißen Kittel an, gehen ins Labor, machen ein Experiment und zack – Weltformel! Entweder ich bin ganz anders wissenschaftlich erzogen worden oder – und das halte ich für wahrscheinlicher – das ist leider ein Mythos. Wissen schafft sich nicht mal schnell nebenbei. Forschung ist langwierig und kleinteilig und ein bisschen was davon werdet Ihr auch hier finden. Laborleben à la Linn sozusagen.

Aber jetzt lasst uns anfangen, ich freu mich schon 🙂

 

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